Aktionen in Eisenach 2008 / 2009

  • 10. April 2008 - Auftaktgespräch
  • September 2008 - Vorstellung des Modellprojektes "Klimaschutz in Kommunen" gemeinsam mit Umweltminister Dr. Volker Sklenar in Verbindung mit der Vorstellung des Bürgersolarparks
  • Dezember 2008 - Gründung eines Klimabeirats mit Vertretern der Wirtschaft (Stadtwerke, Wohnungswirtschaft, Kreishandwerkerschaft, IHK), Vertretern des TMLNU (Thür. Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz u. Umwelt), überregionalen Multiplikatoren (Klimastiftung Thüringen) sowie der Kommunalverwaltung
  • 20. März 2009 - Klimabeirat der Stadt Eisenach hat seine Arbeit aufgenommen. Es ist der erste seiner Art und wird zwei- bis dreimal pro Jahr tagen. Das Gremium (Vertreter des Umweltministeriums, der Klimaschutzstiftung Jena Thüringen, der Landesentwicklungsgesellschaft, der Industrie- und Handelskammer berät die Verwaltung und Kommunalpolitik. Zu seinen Aufgaben zählt die Erarbeitung von Konzepten zur langfristig bezahlbaren Energie. Der Ausbau kraftwärmegekoppelter Nahwärmenetze (Solarthermie und Fernwärme) soll weiter vorangetrieben werden. Zu den Mitgliedern des Gremiums gehören Vertreter des Umweltministeriums, der Klimaschutzstiftung Jena Thüringen, der Landesentwicklungsgesellschaft, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, der Wohnungsgesellschaften SWG und AWG, der Eisenacher Versorgungsbetriebe und der Stadtsanierungsgesellschaft.
  • 27. März 2009 - Auftaktworkshop im Ratssaal der Stadt Eisenach. Einführung in die Thematik und Vorstellung bereits bestehender Netzwerke und Initiativen. Unter Beteiligung von insgesamt 28 Akteuren aus Politik/ Verwaltung, Wirtschaft sowie Vereinen und Verbänden wurden in den folgenden Clustern potentielle Projekte diskutiert und auf den Weg gebracht: Energieeffiziente Stadt, Energieeffizienz in Unternehmen und Verbraucherinformation/ Öffentlichkeitsarbeit/ Bewusstseinsbildung.
  • 14. Mai 2009 - Eisenach tritt der Initiative der deutschen Umwelthilfe "SolarLokal" bei. Die Initiative stellt im Internet unter anderem Fördermöglichkeiten vor, informiert insbesondere zu Projekten an Schulen und Kindergärten und bietet eine Dächerbörse an. Die Stadt Eisenach nimmt eine Beratungsfunktion für interessierte Bürger und Handwerker ein. Desweitern behandelt das eigens gegründete Energie-Team im Rathaus Fragen zur Sonnenenergie und prüft Möglichkeiten zur Stromreduzierung in Haushalten.
  • 10. Juni 2009 - Teilnahme des Teams SolarLokal Eisenach am Unternehmenslauf. Das Team von Baudezernentin Gisela Rexrodt präsentierte sich beim ersten Thüringer Unternehmenslauf in Erfurt.
  • 28. August 2009 - Gründung des Eisenacher Vereins "Energiewende Thüringen e.V.". Die Überlegung zur Gründung basieren auf einer privaten Initiative. Der Zweck des Vereins ist es, laut Satzung, den ausschließlichen Einsatz enerneuerbarer Energiequellen und rationeller Energietechnik in Thüringen zu fördern, um zur globalen Verminderung des Energieverbrauchs und Kohlendioxid-Ausstoßes beizutragen, sowie einen Beitrag zur Wende hin zu einer Versorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien in Thüringen zu leisten. Hierbei stehen die Erarbeitung und Förderung von Modellen und Projekten, die Beteiligung an einschlägigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die Beratung und Betreuung von Personen, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vernetzung und Vertretung von Akteuren im Bereich erneuerbare Energien und rationelle Energietechnik im Vordergrund.
  • 24. September 2009 - Erster Projektworkshop zum Modell "Klimaschutz in Kommunen" in Eisenach. Der Schwerpunkt dieses Workshops war die zur Erstellung einer CO2-Bilanz. Mittels der Software eco2-regio kann der pro-Kopf-Ausstoß an CO2 für die Stadt Eisenach identifiziert werden. Die Bilanz soll jährlich erstellt/ fortgeschrieben werden und zeigt auf, wie viel Energie in den einzelnen Bereichen (Wirtschaft, Verkehr etc.) verbraucht wird. Darüber hinaus kann die Bilanz zur Außendokumentation des Prozesses herangezogen werden. Mit ersten Ergebnissen ist Ende 2009/ Anfang 2010 zu rechnen.