Bisherige Klimaschutzaktivitäten in Rheinberg

  • seit 1990 zunehmend energetische Gebäudesanierung kommunaler Liegenschaften, u.a. seit 1997 ein BHKW, 900 m² Absorber am Freibad, 5 Solarthermie-Anlagen
  • seit 1994 Förderung ökologischen Bauens (Baukastensystem) in einem B-Plan-Gebiet mit städt. Liegenschaften
  • seit 1998 kommunale Förderung energetischen Bauens nach KfW 60 gem. Richtlinien „50 Solarsiedlungen NRW“
  • seit 2002 Veranstaltungen zu einem Mobilitäts-Schwerpunktthema (2004 z.B. Pendlernetz, 2005 und 2006 z.B. zukunftsfähige Kraftstoffe und moderne Antriebssysteme)
  • Juni 2002 - April 2004 „Stadtentwicklungskonzept (StEK) Rheinberg 2030+“ (kommunales Nachhaltigkeits-Management) u.a. mit dem Handlungsfeld "Energie und Mobilität"; wurde partizipativ erstellt mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und extern moderiert
  • seit 2003 ist Rheinberg federführend zuständig für die Durchführung des Kreiswettbewerbs „Clever mobil und fit zur Arbeit“ für Unternehmen; Verwaltung hat selbst auch immer teilgenommen
  • seit 2004 Gründung der Orga-Einheit Immobilienwirtschaft, seither Energieberichte als Einstieg in Energiemanagement
  • seit 2004 federführend zuständig für Inhalt und Organisation von Ökoprofit, mittlerweile kreisweit
  • seit 2005 Verpachtung kommunaler Dachflächen für Fotovoltaik-Anlagen (in 6/2008: 75 kWp)
  • seit 2005 Initiierung und Gründung des KlimaTischs Rheinberg, mittlerweile e.V.; Ziele: Bewusstseinsbildung, Information, Info-Veranstaltungen (1. Hj. 2008 z.B. 5), bietet Exkursionen und Beratung an, arbeitete am Klimakonzept mit, unterstützt weiterhin dieses DBU-Projekt 
  • seit 2006 Auszeichnung zu Energiesparer NRW, in 09/2006 erste „Massenauszeichnung“ in NRW (50 Plaketten), in 12/2007 zweite "Massenauszeichnung" (46 Pl.), in 10/2008 dritte "Massenauszeichnung"
  • seit 2006 Bestandsaufnahme zu Anlagen für Erzeugung erneuerbarer Energien durch Verwaltung
  • in 2007 Bestandsanalyse von 325 aktuellen Wohngebäude-Bauakten bzgl. Energie-Niveau; Ergebnis: ohne Förderung bauen 85 % weiterhin nur Standard; d.h. die WSV bzw. EnEV wird rechnerisch gerade eingehalten